Berlin. Die Stadt Jever ist als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe als einer der ersten von insgesamt 200 vorgesehen Modellstandorten des Aktionsprogramms Kindertagespflege ausgewählt worden. Dies teilte der Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer mit. Kammer. „Ich freue mich sehr darüber, dass das überzeugende Konzept der Stadt Jever für das Modellprojekt von der Bundesministerin Ursula von der Leyen ausgewählt wurde. Gerade im ländlichen Raum ist der Ausbau der Kindertagespflege von besonderer Bedeutung.“
Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Aktionsprogramm begleitet und fördert bis zum 31.03.2012 den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung mit dem Ziel, die frühkindliche Förderung zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Zugleich soll potenziellenTagespflegepersonen ein Anreiz gegeben werden, sich für diesen Beruf zu entscheiden und zu qualifizieren.
Im Rahmen des Ausbaus der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren soll ein Drittel der Plätze in der Kindertagespflege als besonders flexibler und familiennaher Betreuungsform bereitstehen. Bundesministerin Ursula von der Leyen: „Der erfolgreiche Antrag aus Jever macht deutlich, dass dort ein beträchtliches Potenzial und eine große Bereitschaft zur Weiterentwicklung der Kindertagespflege bestehen und bereit heute die richtigen Weichen gestellt wurden.“


