Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer begrüßt, dass schon zwei Tage nach dem Rücktritt von Bundespräsident Wulff ein Kandidat für das höchste Amt im Staat gefunden worden ist: “Durch das beherzte Eingreifen von Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte eine quälende Hängepartie vermieden werden.”
Hans-Werner Kammer hebt die staatspolitische Verantwortung der Bundeskanzlerin, die sofort nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten einen Konsens aller demokratischen Parteien im Bundestag angestrebt hat, hervor: “Ohne Frau Merkels Initiative hätte die Gefahr bestanden, dass ein unwürdiges Geschacher um dieses besondere Amt eingesetzt hätte.” Kammer geht davon aus, dass Gauck jetzt von einer breiten Mehrheit der Bundesversammlung getragen wird.
Dieser Vorgang zeige, dass durch die Handlungsfähigkeit der Bundeskanzlerin und die Verantwortung der Koalition für unser Land ein Vertrauensverlust in die Funktionsfähigkeit der Demokratie abgewandt werden konnte. Durch die schnelle Lösung dieser wichtigen Angelegenheit könne – so Kammer – die Bundesregierung sich mit aller Kraft den gewaltigen Aufgaben in Europa widmen: “Deutschland hat an diesem Wochenende innen- wie außenpolitisch sehr profitiert!”


