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Kammer und OB Wagner sprechen mit Staatssekretär Kossendey über Zetel

Datum: 20.01.2012

In einem persönlichen Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Kossendey, und dem Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner griff der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer die Zukunft des Mun-Depots Zetel auf.

Dabei informierte Thomas Kossendey die beiden Vertreter der Region darüber, dass man im Verteidigungsministerium überlegt, die Führungsstruktur so zu ändern, dass die vorgesetzte Dienststelle für die Zeteler nach Laboe bei Kiel kommen solle. OB Wagner verwies auf die enge und effiziente Zusammenarbeit zwischen den Beschäftigten in Zetel und der Stadt Wilhelmshaven. Wegen der kurzen Entscheidungswege könnten beispielsweise Genehmigungen für Sondertransporte besonders schnell erteilt werden. Kossendey zeigte sich beeindruckt und sicherte zu, diesen Aspekt in die Überlegungen des Ministeriums einfließen zu lassen.

Hans-Werner Kammer brachte auch die Zukunftssorgen der Beschäftigten am Standort zur Sprache. Erwartungsgemäß versicherte der Staatssekretär dem CDU-Bundestagsabgeordneten, dass man im Verteidigungsministerium die Arbeit der Fachleute in Zetel sehr schätze. Deshalb wurde bei der Standortreform im Oktober kein Zweifel am Erhalt des Standorts Zetel gelassen. Kammer: „Es ist klar, dass Zetel unverzichtbar ist – und das wissen die in Berlin ganz genau!“ Wegen der Einzelheiten müsse man die Ergebnisse der Feinausplanung Ende März abwarten. Kammer ist überzeugt: „Panik und Zukunftsängste sind unangebracht!“