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Kammer besucht Arbeitsagentur Wilhelmshaven – Arbeitsmarktmonitor beeindruckt Abgeordneten

Datum: 10.12.2011

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer aus Zetel hat in dieser Woche die Bundesagentur für Arbeit in Wilhelmshaven besucht. Mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Rudolf Hempfling, sprach der Abgeordnete über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt in der Region Friesland-Wilhelmshaven.

Der Ausblick auf die Beschäftigung in der Region fiel überwiegend positiv aus: 7360 Menschen sind derzeit in Wilhelmshaven und Friesland arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 8,7 Prozent. Kammer: „Es sind fast 500 Menschen weniger arbeitslos, als noch im Jahr 2010. Die gute Konjunktur wirkt sich auch in unserer Region aus. Dennoch ist die Arbeitslosenzahl ein Ansporn für alle in der Region, noch mehr für den Arbeitsmarkt zu tun.“ Kammer denkt dabei insbesondere an den Fachkräftemangel, der sich zunehmend auch im Raum Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund bemerkbar macht: „Bildung ist und bleibt der Schlüssel zum beruflichen Erfolg.“

Beeindruckt war Kammer bei seinem Besuch vom Regionalen Arbeitsmarktmonitor der Bundesagentur. Das umfangreiche Statistikprogramm unterstützt die Arbeitsmarktakteure in den Regionen, langfristige Beschäftigungsstrategien zu entwickeln. Die Datenbank bildet beispielsweise ab, wie hoch das Risiko in einer Region ist, die Arbeit zu verlieren und wie gut oder schlecht die Region strukturell aufgestellt ist. Auf diese Weise entsteht ein differenziertes Bild, das hilft, die Arbeitswelt besser zu
verstehen.

Kammer brachte bei diesem Termin erneut seinen Ärger über die Auflösung des Agenturbezirks Wilhelmshaven-Friesland zum Ausdruck. In den vergangenen Monaten hatte der Abgeordnete mehrfach an die Bundesagentur geschrieben und die Argumente der Region für den Erhalt des Agenturbezirkes Wilhelmshaven-Friesland vorgebracht: „Leider wurde nie sachlich auf die Argumente eingegangen. Auch wenn die Entscheidung bedauerlicherweise bereits gefallen ist, entlasse ich die Bundesagentur nicht aus ihrer Pflicht, sich angemessen mit den Problemen unserer Region auseinanderzusetzen.“